Rosenmedizin

Frostschutz bei Rosen im Topf

Rosen im Topf überwintern am besten draußen, entweder im Garten mit Laub abgedeckt oder in einer geschützten Ecke auf dem Balkon. Hier sollte man die ganze Pflanze mitsamt Topf einhüllen, da auch die Wurzeln durch die Topfwand dem Frost stärker ausgesetzt sind als im Boden.

Frostschutz bei Rosen: Rosen im TopfRosen in Töpfen kann man auch in Räumen überwintern, dann allerdings in kalten Kellern, Gartenhütten, Schuppen oder Garagen. Dort können sie ruhig dunkel stehen, da sie ohnehin ihr Laub abwerfen. Wichtig ist es, dafür Sorge zu tragen, dass der Topfballen nicht austrocknet, also auch im Winter das Gießen nicht ganz vergessen! Speziell in den Frostperioden tritt oft Trockenheit ein, danach sollte stets gegossen werden.

Wichtigster Punkt ist der Zeitpunkt des Zurückstellens ins Freie. Halten Sie bereits Mitte Februar Ausschau, wie der Winter weiter verläuft. Sobald eine Woche Frostfreiheit ansteht, können Sie Ihre Rosen bereits wieder an die Freiheit gewöhnen. Direkt beim Ausräumen sollten Sie die Rosen zurückschneiden und vor allem die frostempfindlichen „Spargeltriebe“, welche sich im Dunklen manchmal bilden, entfernen. Nach wenigen Tagen an der frischen Luft vertragen die Rosen bereits wieder leichte Nachtfröste – und zwar besser als zu hohe Sonneneinstrahlung! In den ersten Wochen ist deshalb ein geschützter, eher sogar absonniger Standort von Vorteil.

Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Gastbeitrag von Werner Ruf von „Bioland Rosenschule Ruf“ – vielen Dank dafür!

Fotos: © Colourbox, Katharina Floßmann