Rosenmedizin

Frostschutz bei Stammrosen

Eine besondere Behandlung brauchen Stammrosen, weil hier die Veredlungsstelle immer ungeschützt ist. Nur absolut frostharte Sorten wie die Hybriden der Rugosa-Gruppe überstehen auch strenge Winter ohne Schutz. Daher werden Rosenbäumchen oft zu Recht gut geschützt.

Eine althergebrachte Methode, die immer weniger praktiziert wird, ist das Umbiegen der Bäumchen auf den Erdboden und dortiges Abdecken.  Dies ist die sicherste Methode, Rosenbäumchen zu schützen, welche sonst mit der Veredelungsstelle doch meist dem kalten Wind ausgesetzt sind. Das Rosenbäumchen sollte man stets in die gleiche Richtung umlegen, nämlich über den Knopf am Stammansatz hinweg. Dadurch bildet sich ein schöner Bogen, und der Stamm bricht nicht.

Wichtig: Achten Sie darauf, vorsichtig unten am Stammumsatz zu drücken, anstatt oben einfach zu ziehen. Zudem sollten Sie sich bereits im Vorfeld Befestigungsmaterial bereitlegen, mit dem der Stamm fixiert wird. Danach wird die Krone des Rosenbäumchens mit Laub, Reisig oder Vlies zugedeckt.

Mehr zum Frostschutz bei Rosen finden Sie hier.

Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Gastbeitrag von Werner Ruf von „Bioland Rosenschule Ruf“ – vielen Dank dafür!

Foto: © Colourbox