Rosenmedizin

Rosen für Heil- und Genussrezepte

Prinzipiell können Sie zum Kochen oder Backen die Blätter einer jeden Rose verwenden, genießbar sind sie alle. Aber den ganz besonderen Duft bringen nur wenige Sorten mit, vorzugsweise die historischen, einmalblühenden Sorten. Sie haben auch meist die zartesten Blütenblätter.

Achtung: Verwenden Sie nur ungespritzte Rosen, möglichst aus naturnahen Gärten oder wildwachsend und nicht vom Rand einer vielbefahrenen Straße!

Damaszenerrose (Rosa x damascena)

Eine der ältesten Sorte, mit weißen bis rosafarbenen, halbgefüllten oder gefüllten Blüten. Sie zeichnet sich besonders durch ihren intensiven Duft aus (Rosenöl wird meist aus Damaszenerrosen gewonnen).

Rosa gallica (Essigrose, Apothekerrose)

Sie wird nicht umsonst Apothekerrose genannt, ihre heilende Wirkung war bereits im Altertum bekannt. Die Blüten sind sehr verschieden: Von einfach bis sehr dicht gefüllt, in allen Schattierungen von blassestem Rosa bis hin zu dunklem Purpur. Sie treibt oft Ausläufer und kann sehr alt werden.

Centifolia (Kohlrose, Provence-Rose, Zentifolie)

Die “Hundertblättrige” entstand in Holland gegen Ende des 16. Jahrhunderts als Kreuzung aus Rosa gallica, Rosa moschata, Rosa canina und Rosa x damascena . Sie hat stets gut gefüllte Blüten, duftet stark und leuchtet in Marmorweiß bis Dunkelrot.

Rosa canina (Hundsrose, Wildrose, Zaunrose, Hagdorn …)

Sie ist die Wildform, die älteste und am weitesten verbreitete Rose. Die Blüten sind immer einfach, von rosa überhauchtem Weiß bis zu hellem Rosa. Bienen lieben sie ganz besonders, und sie bringt zuverlässig Hagebutten hervor.

Foto: © Katharina Floßmann

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