Rosenmedizin

Rosenmedizin. So sanft heilt die Königin der Blumen

Im heutigen Blogbeitrag spricht Angelika Gräfin Wolffskeel von Reichenberg über die Bedeutung der Rosenmedizin

In unzähligen Kulturkreisen steht die Rose für Liebe und Schönheit. Gezüchtet wird sie seit über 200 Jahren. Heute gibt es, je nach Auffassung, zwischen 100 und 250 Rosenarten mit 30.000 bis 50.000 Sorten.

Ihr Duft ist betörend. Doch der Rose werden noch weitaus mehr „Kräfte“ zugesprochen, als schön auszusehen und gut zu riechen.

In ihrem Buch „Rosenmedizin“ schreibt Gräfin Wolffskeel: „In keine Pflanze der Welt haben Mensch und Natur so viel Kreativität, Geduld und Raffinesse investiert wie in die einfache «Rosa gallica ». Aus dieser wundervollen Urform sind bis heute Tausende Rosensorten entstanden, die an Vielfalt und Schönheit kaum zu überbieten sind. Das allein macht aber ihre besondere Bedeutung nicht aus. Denn die dornige Schönheit besitzt wertvolle Inhaltsstoffe, die dem Menschen an Körper und Seele wohltun. Die Hagebutte senkt den Blutdruck, Globuli der Damaszener-Rose wirken positiv auf die Schleimhäute und Gelenke, eine Rosenmaske aus Blütenblättern hilft gegen Akne, und Rosenöl wirkt der Hautalterung entgegen. Der bloße Duft der Rose harmonisiert das Gemüt, senkt den Appetit und wirkt befreiend bei Sorgen und Grübeleien.“

Die Heilkräfte der Rose – bereits im Mittelalter sehr geschätzt

„Ob in der Klostermedizin, im Heilwissen der heiligen Hildegard von Bingen oder im Rahmen der Bachblütentherapie – die Rose wird seit jeher hoch geschätzt“, berichtet die Heilpraktikerin Angelika Gräfin Wolffskeel von Reichenberg. „Bis ins 19. Jahrhundert fanden Rosenbestandteile in beinahe jeder Heilrezeptur Verwendung.“

Wirkweise und Einsatzgebiete in der Rosenmedizin

„Die Einsatzbereiche von Rosen und Rosenzubereitungen reichen von psychischen Beeinträchtigungen bis hin zu rein körperlichen Beschwerden. Bei der Herstellung und Anwendung ist aber immer zu beachten, wofür die Rose eingesetzt werden soll. Innerlich oder äußerlich, in der Duftlampe, als Kompresse, Tee, Tinktur oder auch zur Verfeinerung des Essens.

Die „inneren Werte“ der Königin der Blumen beruhen auf den ätherischen Ölen, die sie dem menschlichen Organismus zur Verfügung stellt. Blüten und Scheinfrüchte enthalten eine Vielzahl an wirkkräftigen Inhaltsstoffen, unter anderem Vitamine, Bioflavonoide, Terpene, Fette, Gerbstoffe, Radikalfänger (wie zum Beispiel Polyphenol Quercetin) sowie Zuckerstoffe. Die Wirkungen sind wissenschaftlich belegt.

  • Die in Rosen enthaltenen Gerbstoffe wirken entzündungshemmend und wirken wohltuend bei Wundsein der Haut.
  • Der Duft der Rose wirkt harmonisierend und ausgleichend auf die Seele, zum Beispiel bei Schlafstörungen oder Traurigkeit.
  • Die Bedeutung von Vitamin C, gewonnen aus der Hagebutte, läge auf der Hand, so Gräfin Wolffskeel.

Allgemeine Einsatzgebiete der Rosenmedizin seien zum Beispiel Gewichtsreduktion, Bluthochdruck, Nervosität und Schlafstörungen, Verbrennungen, Gelenkbeschwerden, Arteriosklerose, erhöhte Cholesterinwerte oder Wechseljahresbeschwerden.
„Da die Anwendungen vielfach über Geruchs- und Geschmacksrezeptoren wirken, also über die Sinnesorgane, ist immer eher von einer niedrigen Dosierung auszugehen – Grundlage und Entscheidungskriterium muss der individuelle Grad des Wohlbefindens sein.“

Im Buch „Rosenmedizin. So sanft heilt die Königin der Blumen“ erfahren Sie alles über die gesundheitsfördernden Wirkungen der Blume aller Blumen:

das Wichtigste über ihre Geschichte und Anpflanzung

  • heilkräftige Rosenzubereitungen wie Rosentee, Rosenwasser, Rosenöl etc.
  • wirksame Heilrezepte und Extratipps für häufige Beschwerden
  • köstliche Rezepte aus der Rosenküche

Weitere Informationen zum Buch „Rosenmedizin. So sanft heilt die Königin der Blumen“ finden Sie unter: www.mankau-verlag.de/buecher/alle-buecher/rosenmedizin

www.graefin-wolffskeel.de
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(Bitte beachten Sie: Dieser Textbeitrag ersetzt keinen ärztlichen Rat. Bei unklaren Beschwerden sowie bei Fragen zu Medikamenten und Dosierungen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.)